Bilder-SEO: 12 Tipps zum Optimieren für mehr Sichtbarkeit Deiner Bilder

Lesezeit: 15 Minuten

Das Web hat sich zu einer visuell geprägten Plattform entwickelt, weshalb Bilder-SEO von enormer Bedeutung ist. Bilder stehen im Mittelpunkt einer Webseite bilden und werden häufig als erstes wahrgenommen. Neben dem ersten Eindruck der Webseite haben Bilder eine signifikante Rolle bei der Vermittlung von Botschaften, Emotionen und Informationen eingenommen. Dabei spielen Bilder nicht nur in Bezug auf das Design, sondern auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine entscheidende Rolle. In diesem Artikel zeigen wir Dir, welche Faktoren in der Suchmaschinenoptimierung für Bilder wichtig sind und geben Dir Tipps für Deine Bilder-Optimierung. So erhältst Du eine optimale Grundlage, Deine Bilder für Suchmaschinen optimieren und deren Reichweite zu erhöhen. Können Deine Bilder einen Boost in Sachen Sichtbarkeit vertragen? Dann lese diesen Artikel und setze unsere Tipps um – Los gehts!

Was ist Bilder-SEO?

Die Optimierung von Bildern für Suchmaschinen (Bilder-SEO), ist ein wichtiger Aspekt der Suchmaschinenoptimierung. Hier geht es allerdings nicht darum, Bilder optisch zu bearbeiten – dann würden wir über Bilderbearbeitung sprechen. Bilder-SEO gehört zu den OnPage-Faktoren und beschäftigt sich mit der Optimierung von Bilddateien. Ziel ist es, mit den Bildern oder Grafiken auf der eigenen Website die Sichtbarkeit zu erhöhen. Denn neben Texte sind Bilder die wichtigsten Bestandteile einer Webseite und sollten ebenfalls optimiert werden. Durch gezielten Maßnahmen können optimierter Bilder das Ranking in der Google-Bildersuche erhöhen und somit mehr Besucher auf die Webseite ziehen.

Bilder ideal für Suchmaschinen optimieren

Die Disziplin Bilder-SEO ist besonders bei visuell ansprechenden Inhalten wichtig und ist Teil jeder gesamtheitlichen SEO-Strategie. Bilder spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Benutzererfahrung (User Experience) auf einer Website und tragen dazu bei, dass Inhalte ansprechender und informativer dargestellt werden. Zudem indexieren Suchmaschinen wie Google, Bilder in einem eigenen Index, auf diesem wird bei der Google-Bilder-Suche zurückgegriffen. Mit Bilder-SEO kannst Du nicht nur die Sichtbarkeit Deiner Bilder steigern, sondern auch den PageSpeed und so auch das Ranking Deiner Webseiten in den SERPs verbessern. 

Welche Faktoren sind im Bilder-SEO wichtig?

In der Suchmaschinenoptimierung für Bilder sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen, um die besten Ergebnisse zu erzielen und möglichst viel Nutzen daraus zu ziehen:

  • Keyword relevante Dateinamen können
  • Keywordplacement
  • Umliegender Text des Bildes
  • Ideales Dateiformat
  • Korrekte Wahl von der Bild- & Dateigröße 
  • Kompakte und sprechende Bilder-URL wählen
So, nun kennst Du die Faktoren im Bilder-SEO, damit ist Dir aber noch nicht geholfen. Im Folgenden beschreiben wir Dir, wie Du bewährte Maßnahmen für Dein Bilder-SEO umsetzen kannst.

Bilder-SEO: Wichtige Maßnahmen

Nachdem wir Dir bereits die relevanten Faktoren im Bilder-SEO vorgestellt haben, zählen wir Dir zunächst die wichtigen Maßnahmen im Bilder-SEO auf und erläutern im Anschluss, was Du für einen Boost der Sichtbarkeit Deiner Bilder und Core Web Vitals Deiner Domain umsetzen solltest.

Prüfe die robots.txt Deiner Domain

Bevor Du mit den Maßnahmen zur Optimierung beginnst, solltest Du sicherstellen, dass (Image-)Crawler wie der Google-Image-Crawler Zugang zu den Bilddateien haben. Ansonsten werden unsere Best Practice Maßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit Deiner Bilder nicht den gewünschten Effekt erzielen.

Optimiere die Dateinamen Deiner Bilder

Verwende aussagekräftige und relevante Dateinamen für Deine Bilder, die das Hauptkeyword der Webseite enthalten, auf welcher das Bild verwendet wird. Suchmaschinen können noch nicht, den Inhalt vom Bildern auslesen. Verwende daher das Haupt-Keyword bei der Benennung der Bilddateien. So machst Du des es Suchmaschinen wie Google leicht, die Themenrelevanz zum Fokus-Keyword zu beurteilen. Bei der Verwendung von mehreren Bildern achte auf abwechslungsreiche Bilddateien, die dennoch eine Themenrelevanz zum Fokus-Keyword haben. Das ist besonders bei Online-Shops wichtig, die mehrere Bilder für ein Produkt haben. Für weitere Möglichkeiten Deine Bilder Suchmaschinen gerecht zu optimierte, halte Dich an diese Tipps:

  • Trenne Wörter mit Bindestrichen anstelle Leerzeichen
  • Nutze bei den Dateinamen Deiner Bilder ausschließlich Kleinbuchstaben
  • Verwende keine Sonderzeichen und Umlaute

Bei der Verwendung von Sonderzeichen, Umlauten und Großbuchstaben kann es zu Kompatibilitätsproblemen von Betriebssystemen und Server beim Auslesen von Bilderdateien kommen. Anhand von Dateinamen wie „IMG-08-15.jpg“ können Suchmaschinen keine Relevanz zum Thema der Seite feststellen. Auch für User, die Bildschirmleseprogrammen verwenden, können mit solchen Dateinamen nichts anfangen. Hier sind weitere schlechte, als auch gute Beispiele für Dateinamen im WebP-Format, mit dem Fokus-Keyword Bilder-SEO.

Nicht optimale Dateinamen Optimierte Dateinamen
Bilder-SEO.webp bilder-seo.webp
Bilder-SEO-für-Online-Shops.webp bilder-seo-fuer-online-shops.webp
Tipps_&_Maßnahmen-im-Bilder-SEO.webp tipps-und-massnahmen-im-bilder-seo.webp
Bilder-SEO(1).webp Keine doppelten Dateinamen verwenden!

Optimiere die Dateigröße Deiner Bilder

Generell sollten Bilder so groß wie nötig und so klein wie möglich sein. Die optimale Dateigröße hängt davon ab, an welcher Stelle es auf der Webseite platziert werden soll. Optimalerweise sollte die Dateigröße der Bilder nicht größer als 100 KB (Kilobyte) sein. Bilder im Header-Bereich einer Webseite können etwas größer sein als Bilder, die Below the Fold positioniert sind. Betreibst Du eine Website für Fotografie, solltest Du Dich an der idealen maximalen Größe der Bilddatei nicht aufhängen. Deine fotografischen Aufnahmen, repräsentieren Deine Arbeit und sollten optisch beeindrucken und hochwertig wirken. Versuche daher, die Dateigröße bei hoher Bildqualität so klein wie möglich zu halten.

Wähle die optimale Größe und das optimale Format

Die geeignetsten Formate der Bilder sind 4:3 oder 16:9 (also keine Hochformate nutzen), Bilder in bevorzugtem Querformat lassen sich aufgrund der ähnlichen Form, besser in Displays integrieren. Die Dateigröße wird meist in KB oder MB (Megabyte) ausgegeben, wobei 1 Megabyte 1.000 Kilobytes entspricht. Die Dateigröße eines Bildes ist von dessen Auflösung und Anzahl der Pixel abhängig. Eine Bildbreite von 1.200 px ist in der Regel ausreichend. Die Auflösung eines Bildes wird u.a. in ppi (Pixel per Inch) angegeben und sollte, wie die Bildbreite nicht zu hoch gewählt werden und. Denn zu hohe Pixel oder Pixel per Inch lassen die Dateigrößen nur unnötig größer werden und machen die Webseite langsamer, da mehr Daten geladen werden müssen. Besonders bei Webseitenbesucher über mobile Endgeräte ist das durch die niedrige verfügbare Bandbreite ein Problem. Zusätzlich kommen hochqualitative Bilder auf den kleinen Bildschirmen bei Smartphones ohnehin wenig zur Geltung.

Mit den bevorzugten Eigenschaften (Querformat, Dateiname, Bildgröße etc.) Deiner Bilder kannst Du die Ladegeschwindigkeit der Webseiten verbessern. Allerdings solltest Du verpixelte und unscharfe Bilder vermeiden. Sie wirken nicht professionell und könnten die Interaktionsrate senken. 

Barrierefreies Bilder-SEO

Nicht nur im Webdesign, auch im Bilder-SEO spielt Barrierefreiheit eine wichtige Rolle, damit Menschen mit Beeinträchtigungen Webseiten auch ohne Einschränkungen nutzen können. Klare und einfache Dateinamen, möglichst einfache Sprache und die Verwendung von passenden ALT-Tags tragen dazu bei, dass Bilderinformationen von Bildschirmleseprogrammen zugänglich sind. Das geht aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) hervor.

Ideale Nutzung des ALT-Attributs

Suchmaschinen nutzen neben dem Bilddatei-Namen auch das ALT-Attribut (auch Alt-Text und Alt-Tag), um das Thema des Bildes zu verstehen – auch wenn der Alt-Text primär in Thema Barrierefreiheit seine Daseinsberechtigung findet. So können Inhalte der Bilder durch einen Screenreader vorgelesen werden, sofern ein Alt-Attribut verwendet wird. Für ein ideales Alt-Attribut für Screenreader und Suchmaschinen solltest Du diese Tipps befolgen:

  • Verzichte auf überflüssigen Text: Halte den Alt-Tag so ausführlich wie notwendig, aber so kurz wie möglich und vermeide unnötige Füllwörter.
  • Nutze Keywords: Nutze Keywords, um Suchmaschinen die Beurteilung der Themenrelevanz zu vereinfachen und User mit Sehbeeinträchtigungen den Kontext des Bildes zu verdeutlichen.
  • Verwende nicht ausschließlich Keywords: Das könnte von Suchmaschinen als Spam gewertet werden, außerdem bietet es Usern keinen Mehrwert, wenn der ALT-Tag mit Keywords vollgestopft ist. Screenreader lesen sonst nur stupide die Keywords vor.

SEO-freundliche URL- und Ordner-Struktur verwenden

Eine SEO-freundliche URL-Struktur ist für einzelne Bilder genauso wichtig, wie auf Domain-Ebene. Verzichte wie auch beim Dateinamen auf Umlaute, Leerzeichen, kryptische Zeichen sowie Sonderzeichen und halte die URL sprechend. Das bedeutet, dass wenn User die URL lesen, sie erahnen können, was für ein Bild sie beim Klicken auf die URL erwartet. Meist ergibt sich die URL-Struktur automatisch aus dem Pfad aus der Ordnerstruktur, sowie dem Dateinamen des Bildes. Somit solltest Du die Bilder in einen Ordner mit semantisch passenden Bezeichnungen ablegen. Du möchtest mehr zur URL-Struktur für Deine Bilder erfahren? John Müller erklärt Dir im nachfolgenden Video mehr dazu.

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Mehr Informationen

Richtiges Dateiformat wählen

Die Wahl des richtigen Dateiformats im Bilder-SEO hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Typs des Bildes oder Grafik und der beabsichtigten Verwendung. Grundsätzlich kannst Du Bilder mit den Dateiformaten wie JPEG (JPG), PNG, GIF, SVG, WebP & TIFF unbedenklich für Deine Webseite verwenden und Suchmaschinen selbst sind die Endungen der Datei egal, entscheiden ist die beabsichtigte Verwendung, sowie die Größe der Bilderdateein. Je größter die Dateien sind, desto schlechte ist die Ladegeschwindigkeit und so auch die Core Web Vitals Deiner Webseite. Um die Core Web Vitals zu verbessern, werden Bilder komprimiert. Diese Bildkomprimierung wird entweder verlustbehaftet oder verlustfrei durchgeführt, je nach Format der Bilddatei, aus welchen die jeweiligen Vor- und Nachteile hervorgehen. Hier sind die Vor- und Nachteile der gängigsten Dateiformate:

  • JPEG (Joint Photographic Experts Group): Durch die verlustbehaftete Kompression verlieren Bilder mit dem JPEG-Format durch häufiges Speichern und Komprimierung an Qualität. Dieses Format eignet sich für Fotografien oder Bilder mit vielen Farbnuancen und nimmt wenig Speicher in Anspruch: JPG-Bilder weisen in der Regel eine geringe Dateigröße auf, was dem Pagespeed zugutekommt.
  • GIF (Graphics Interchange Format): GIFs unterstützen Animationen und eignen sich daher ideal für Bewegtbilder und Grafiken. Das speichersparende GIF-Format eignet sich nicht nur für unterhaltsame Animationen, sondern unterstützt auch noch, die Seitengeschwindigkeit. Allerdings eignen sich die Animationen nicht für hochauflösende Bilder mit vielen Farbnuancen (Farbtiefe nur bis 256 Farben unterstützt).
  • PNG (Portable Network Graphics): PNG ist eine Erweiterung der GIF-Datei, welche verlustfrei komprimiert werden, allerdings sind PNG-Dateien recht groß und daher häufig nicht für Bilder auf Websites geeignet, bzw. nur für kleinere Bilder. Das Bildformat eignet sich bei Bildern mit transparenten Eigenschaften oder scharfen Übergängen von Linien und Texten, wie Logos oder Icons.
  • SVG (Scalable Vector Graphics): SVG-Bilder sind vektorbasierte Bildformate, welche sich für unbegrenzte und verlustfreie Skalierungen eignet, da die Komprimierung auf Vektoren und nicht auf Pixeln basiert. Daher werden sie häufig für die Erstellungen von digitalen Designs, Logos und Icons verwendet.
  • WebP: Ist ein modernes Bildformat von Google und eignet sich für sowohl verlustfreie als auch verlustbehaftete Komprimierung. Das Bildformat unterstützt Transparenz und Animationen, bei geringen Datengrößen und hoher Bilderqualität. Das WebP-Format wird von den gängigsten Browsern unterstützt, dazu zählen Google Chrome, Firefox, Edge & Opera. Bei Bilder-SEO für WordPress kannst Du auf das Plugin Imagify zurückgreifen. Das Plugin komprimiert Deine Bilder automatisch verlustfrei in WebP.
  • TIFF (Tagged Image File Format): Ein weiteres Dateiformat, das ohne Qualitätsverlust bei der Komprimierung auskommt, ist TIFF. Bilder im TIFF-Format können beliebig oft gespeichert und kopiert werden und behalten immer die Originaldaten, sowie Meta-Daten von Bildern. Dementsprechend groß ist auch die Bilddatei. Diese ist für besonders für Websites mit visuellen ansprechenden Content und geringer Ladegeschwindigkeit nicht geeignet. Webmaster von Fotografie-Webseiten sollten anstelle der TIFF-Dateien, eher JPEG oder WebP Formate für die Bilder verwenden. Denn die Exif (Exchangeable Image File Format)-Daten, enthalten bspw. die Meta-Daten der Bilder. Bei der Konvertierung von TIFF- zu JPEG- oder WebP-Dateien, werden die Exif-Daten beibehalten. Exif-Daten beinhalten bspw. Daten zum Zeitpunkt der Aufnahme und Informationen, von Objektiv und Kamera des abgelichteten Bildes wie auch die Werte von der Blende, dem ISO und die Brennweite des Fotos.

Bildplatzierung & Keyword Placement in der Nähe der Bilder

Passende Bildunterschriften oder Beschreibungen können auch die Auffindbarkeit steigern. Im Bilder-SEO geht es nicht ausschließlich um die Optimierung von Bildern, denn der umliegende Text in Bildernähe ist ebenso wichtig. Da Google den visuellen Inhalt von Bildern bisher nicht vernünftig auswerten kann, werden Daten wie Dateinamen, Alt-Attribute sowie umliegende Texte zur Bewertung der Themenrelevanz der Bilder ebenfalls analysiert. Relevante Keywords sollten wie bereits erwähnt in Dateinamen, aber auch in umliegenden Texten sowie naheliegende Überschriften verwendet werden. Mit anderen Worten: Platziere die Bilder dort, wo sie einen Mehrwert für den User haben und zum Content passen

Nutze Lazy Loading

Lazy Loading ist eine Technik zur Verbesserung des PageSpeeds von Webseiten, insbesondere bei Bildern und anderen Medienelementen. Bei Lazy Loading werden nicht alle Bilder und Ressourcen auf einer Webseite gleichzeitig, sondern nur die im sichtbaren Bereich des Bildschirms geladen. Die restlichen Bilder werden erst dann (nach)geladen, wenn der Benutzer zu ihnen scrollt oder sie anderweitig in den sichtbaren Bereich der Webseite gelangt. Diese Technik erlaubt schneller Ladeleistungen, da Elemente dynamisch und nicht alle auf einmal beim Besuchen der Webseite geladen werden.

Browser Caching aktivieren

Das Browser Caching wird über die .htaccss-Datei konfiguriert und hat den Vorteil, die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite zu verbessern, indem es die Serverleistung schont. Bilddateien, CSS, Java-Script und HTML müssen bei erneutem Besuch vom selben User nicht aufs Neue vom Server, sondern können lokal vom jeweiligen Browser geladen werden.

Des Weiteren kannst Du ein Caching Plugin nutzen, um Caching Funktionen Deiner Domain zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit zu konfigurieren. Für WordPress-Seiten kannst Du bspw. WP Rocket nutzen. Das Plugin kann über Cachingoptionen hinaus u.a. eine Dateioptimierung durchführen und CSS-Dateien von unnötigen Leerzeichen minimieren. So wird der Quellcode optimiert und trägt zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite bei.

Erstelle eine Bilder-Sitemap

Eine Bilder-Sitemap ist für Website-Betreiber besonders wichtig, da sie den Suchmaschinen hilft, die vorhandenen Bilder auf der Website effizient zu identifizieren und zu indexieren. Dies verbessert die Sichtbarkeit der Bilder in den Suchergebnissen und kann zu mehr organischem Traffic führen. Besonders für E-Commerce-Websites, Fotografen, Modeblogs und andere Webseiten, die visuell ansprechende Inhalte anbieten, ist eine Bilder-Sitemap unerlässlich, um ihre Zielgruppe besser zu erreichen und den Website-Traffic zu steigern.

BILDER-SEO-ZWECK DER OPTIMIERUNGEN

Generell ist Bilder-SEO in Branchen und für Zwecke sinnvoll, in denen visuelle Inhalte eine wichtige Rolle spielen und die Präsentation von Bildern das Benutzererlebnis verbessern oder dazu beitragen kann, Produkte oder Dienstleistungen besser zu vermarkten. Es ist jedoch auch wichtig, die Zielgruppe und deren Präferenzen zu berücksichtigen, um die Wirksamkeit von Bilder-SEO in einer bestimmten Branche zu bewerten. Hier sind einige Beispiele, für welche Branchen und Zwecke sich Bilder-SEO besonders lohnt:

  • E-Commerce: Im E-Commerce sind hochwertige Bilder von Produkten und Dienstleistungen von entscheidender Bedeutung. Bilder-SEO hilft dabei, Produkte in den Suchergebnissen für Bilder sichtbar zu machen und potenzielle Kunden anzulocken. Denn viele User nutzen bei transaktionalen Keywords nicht die herkömmliche, sondern verwenden stattdessen die Suche für Google-Shopping.
  • Tourismus: Reise- und Hotelwebsites können von Bilderoptimierung profitieren, da viele Menschen nach visuellen Eindrücken suchen, bevor sie Reisepläne machen. Gut optimierte Bilder steigern die Reichweite und die Attraktivität von Reisezielen und Unterkünften.
  • Mode & Beauty: Modeblogs und Beauty-Websites profitieren von ansprechenden Bildern. Bilder-SEO hilft dabei, die neuesten Trends und Produkte in der Bildersuche zu präsentieren.
  • Gastronomie und Lebensmittel: Restaurants, Lebensmittelanbieter und Food-Blogger können Bilder-SEO verwenden, um appetitliche Fotos ihrer Gerichte oder Rezepte zu teilen und hungrige Kunden anzulocken.
  • Immobilien: Immobilienmakler können Bilder nutzen, um die organische Sichtbarkeit der Immobilienangebote zu steigern. Gut optimierte Bilder vermitteln potenziellen Käufern und Mietern einen klaren Eindruck von den Immobilien. Das ist ebenso in der Baubranche mithilfe von Architektur-Visualisierung durch SEO-optimierte Bilder der Fall.
Insgesamt ist Bilder-SEO ein entscheidender Bestandteil einer ganzheitlichen SEO-Strategie und sollte nicht vernachlässigt werden. Es können nicht nur die aufgezählten Branchen von SEO-optimierten Bildern profitieren, sondern jeder Webseitenbetreiber, der den PageSpeed seiner Domain verbessern möchte. Zu lange Ladezeiten können die Interaktionsrate senken. Hier setzt Bilder-SEO u. a. an, um das zu vermeiden. Denn vernachlässigst Du die Suchmaschinenoptimierung für Bilder, kann sich das negativ auf die User Experience auswirken. Erfahren User ein negatives Erlebnis auf Deiner Domain, kann es sein, sie besuchen diese nicht erneut.

Bilder-SEO: Neue Potentiale Nutzen

Viele Webseitenbetreiber schrecken zurück, viel Zeit in die Erstellung von Grafiken oder Bilder-SEO zu stecken. Gründe dafür sind Zeitmangel und die Befürchtung, dass andere Personen die eigen erstellen Grafiken und Bilder unerlaubt nutzen. Google hat in den Staaten das neue Feature „about this image“ ausgerollt, was auch bald nach Deutschland kommen soll. Das neue Feature erlaubt das Anzeigen der Bildhistorie und welche anderen Quellen das Bild verwenden und wie es benannt wird. Google unterstützt so die Urheberrechte von Bild-Creators. Das Erstellen von hochwertigem Bilder-Content kann als auch als Strategie für den Linkaufbau genutzt werden.

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Philipp Erich
Philipp Erich
Philipp ist SEO-Projektmanager bei CAMEDIA und SEO-Enthusiast. Nachdem Philipp dem Thema SEO verfallen ist, hatte er 2 Jahre Berufserfahrung als SEO-Consultant gesammelt. Jetzt möchte er die spannenden und vielseitige Einblicke in die Welt der Suchmaschinenoptimierung aus dem virtuellen CAMEDIA-Office teilen, die er selbst vor vielen Jahren machen durfte.
Philipp Erich
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Philipp ist SEO-Projektmanager bei CAMEDIA und SEO-Enthusiast. Nachdem Philipp dem Thema SEO verfallen ist, hatte er 2 Jahre Berufserfahrung als SEO-Consultant gesammelt. Jetzt möchte er die spannenden und vielseitige Einblicke in die Welt der Suchmaschinenoptimierung aus dem virtuellen CAMEDIA-Office teilen, die er selbst vor vielen Jahren machen durfte.